Der geheimnisvolle Löffel von 1888

Im Juni 2019 schrieb Klaus Stumpff, Sohn von Karl Stumpff und Cousin meines Vaters, dass die Tochter seiner Schwester Johanna, die heute in Schottland lebt, bei ihrer Mutter einen silbernen Soßenlöffel fand, auf dem auf der Vorderseite „A. Stumpff 26. März 1888“ und auf der Rückseite „M. L. Geisler“ eingraviert wurde.


Wir vermuten, dass mit der Gravur „A. Stumpff“ Auguste Stumpff gemeint sein könnte, von der uns Geburts- und Sterbedaten fehlen. Wir wissen, dass Auguste eine Zeitlang bei ihrem Bruder Carl Stumpff und seiner Frau Bertha in Schleswig (Lollfuß) wohnte und dass sie später den Witwer Oborski heiratete, der einen Sohn in die Ehe brachte.

Ihre Mutter Dorothea Maria Bernhadine ist eine gebürtige Geisler, die zwei Schwestern (Maria Dorothea Friederike und Margaretha) und einen Bruder (Christian Ulrich) hatte. Bei der Schwester Margaretha ist der zweite und dritte Vorname nicht bekannt, aber möglicherweise beginnt der zweite Vorname mit einem „L“? Dann könnte es der Hinweis auf die Gravur „M. L. Geisler“ sein.

Vielleicht war der Löffel ein Geschenk von Margaretha Geisler an ihre Nichte Auguste Stumpff zum Anlass eines besonderen Ereignisses? Vielleicht zur Hochzeit mit dem oben genannten Oborski?

Das sind natürlich Spekulationen, aber möglicherweise gibt es Aufklärung im Standesamt in Schleswig?

Bezüglich der Geisler’s verweise ich auch auf den Beitrag „Die Geisler’s und Wolff’s aus Schleswig„.

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